Prozessinnovation unter Einbindung von ERP-Systemen

In den produzierenden Unternehmen, die unter hohem Kosten- und Leistungsdruck stehen, spielen die bereichsübergreifenden Unternehmensprozesse eine immer größere Rolle. Zu diesem hohen Kosten- und Leistungsdruck tritt die Notwendigkeit, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen. Die Ursache hierfür liegt nicht nur auf der Kostenseite, sondern auch an dem schwierigen Arbeitsmarkt, der die notwendigen qualifizierten Fachkräfte nicht in ausreichendem Umfang bereitstellt. Experten, die sich mit diesen Rahmenbedingungen langjährig beschäftigen, sagen hier eine weitere Verschlechterung voraus.

Unter diesen Rahmenbedingungen bietet dieses praxisgerechte FED-Fachseminar branchenübergreifend Lösungen an. Die Besonderheit des neuen FED-Seminars ist die Zusammenführung von innovativen Prozesslösungen und von leistungsstarken Werkzeugen eines ERP-Systems. Das Seminar zeigt Lösungen für die kritische Prozesskette auf. Vom Auftragseingang über Vertriebsprozesse, Kalkulation, Materialwirtschaft, Einkaufs- und Lagermanagement, Controlling und Kennzahlennetzwerken bis hin zur Fertigung. Es werden den Teilnehmern Prozesse näher gebracht, die helfen, das Leistungsgefüge der Unternehmen effektiver zu machen. Aber auch die dazugehörenden ERP-Tools, ohne die diese komplizierten Vernetzungen nicht mehr leistungsgerecht abzubilden sind.

An vielen praktischen Beispielen wird gezeigt, dass Probleme, die in vielen Unternehmen vermeintlich als unlösbar gelten, durchaus lösbar sind. Diese Lösungen verbessern wichtige Kennzahlen und Störgrößen für Unternehmen:

  • Erträge
  • Lagerbestände
  • Umlaufbestände
  • Reaktionszeiten
  • Termintreue
  • Durchlaufzeiten
  • Selbstregelprozesse.

Das Seminar vermittelt neutral, dass durch innovative Prozesse und ERP-Werkzeuge auch heute noch wettbewerbsfähig produziert werden kann.

Unsere Referenten, Herr Hubertus Andreae und Frau Sibille Fischer, informieren Sie datailliert, aktuell und unkompliziert darüber, was zu tun ist. Nutzen Sie die langjährigen Erfahrungen, die beide Referenten in der Elektronikbranche sammeln konnten.

Inhalt

  • Begrüßung und Einführung in die Thematik
  • Zielsetzung des Seminars

Die heutige Bedeutung von Prozessinnovation

  • Veränderte Märkte
  • Höhere Anforderungen
  • Weniger Bearbeitungszeit
  • Fachkräfte sind schwer zu bekommen

Wo den Unternehmen der Schuh drückt?

  • Hohe Lagerbestände, Umlaufbestände, Fertigwarenbestände
  • Erträge
  • Finanzierung
  • Komplexität (Überblicksverlust)
  • Durchlaufzeiten
  • Information
  • Produkt-, Material- und Prozessvielfalt
  • ERP-Werkzeuge für die Bearbeitung
  • Vollständigkeit von Bearbeitungsvorgängen
  • Innovationsdifferenzen zwischen den technischen und nicht technischen Prozessen

Prozesslösungen und deren Anwendung

  • Schnelles und sicheres Arbeiten mit Hilfe von Workflow-Managern
  • Einfache und sichere Mahnprozesse in der gesamten Prozesskette
  • Verkürzte Prozesszeiten durch effektives Zeitkettenmanagement
  • Wirtschftliches Bestellmanagement nach ABC-Bedingungen
  • Logistikprozesse der Hebel für Bestandsreduzierung und Einhaltung der Liefertermine
  • Wie man seine Lagerbestände durch Prozessoptimierung halbieren kann
  • Kennzahlenmanagement zur Überwachung der ganzheitlichen Prozessqualität
  • Kennzahlenermittlung und Controllingtools
  • Prozessoptimierungen im Wareneingang, Lager bis zur Fertigungssteuerung
  • Schnittstellenlösungen zum einfachen Einspielen von Teilestämmen und Stücklisten uvm.

Zielgruppe

Geschäftsführer, Prozessverantwortliche und Anwender, u. a. aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf, Fertigung, Fertigungssteuerung, Controlling, Finanzwesen, Arbeitsvorbereitung etc.

Seminarablauf

Das Seminar beginnt um 09.30 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr. Während der Mittagspause, der Erfrischungspausen und während des Seminars bestehen Möglichkeiten zum Austausch mit den Referenten und mit den anderen Teilnehmern.

Die Referenten

Hubertus Andreae ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Materialwirtschaft, Prozessoptimierung nicht produktiver Unternehmensprozesse (Einkauf, Vertrieb, Lagermanagement, Controlling, Risikomanagement etc.) und RoHS-Umstellung.

Nach einer technischen Ausbildung arbeitete er 14 Jahre in unterschiedlichen technischen Bereichen der Fa. BOSCH, wechselte auf eigenen Wunsch in die Einkaufsorganisation, die er im Werk Berlin drei Jahre leitete. Es folgte ein Wechsel zu Motorola, wo er vier Jahre als European Sourcing Manager tätig war. Von 2000 - 2004 war er bei der Fa. BuS Elektronik erfolgreich tätig, davon drei Jahre als Geschäftsführer.

Seit Anfang 2004 ist er selbständig und unterstützt mittelständische Unternehmen mit der Konzeptionierung und Einführung innovativer Unternehmensprozesse.

 

Sibille Fischer ist Projektleiterin im Konstanzer ERP-Unternehmen ifax. Nach dem Abitur und einer Lehre absolvierte Frau Fischer erfolgreich ein Studium der Fertigungstechnik.

Durch eine 2-jährige Tätigkeit als Projektleiterin bei der Einführung eines neuen EDV-Systems in der Möbelindustrie lernte sie die Prozesse auf der Kundenseite im Detail kennen und beherrschen. Es folgte ein Wechsel in die metallverarbeitende Industrie, wo sie ebenfalls Mitarbeiterin der EDV-Abteilung war.

Seit Mai 1991 arbeitet sie für die ifax GmbH in Konstanz. Zu ihren Aufgaben gehören die Projektneueinführungen von ERP-Systemen, die Kundenbetreuung und das Durchführen spezieller Seminare. Diese sind sehr praxisbezogen und für die Teilnehmer gut umzusetzen.

Kategorie: Allgemein